Bürgerbeteiligung zum Wettbewerb Münsterplatz online

Wie beteiligt man in Zeiten von Corona und Kontaktbeschränkungen die interessierte Northeimer Öffentlichkeit? Wie gewinnt man deren Anregungen und Wünsche für die Neugestaltung des Münsterplatzes im Rahmen des freiraumplanerischen Realisierungswettbewerbes?

Das Bild zeigt ein ipad.

Als Lösung für diese Herausforderung hat die Stadt Northeim gemeinsam mit dem externen Dienstleister DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft, der für die Begleitung des Wettbewerbs zuständig ist, eine Online-Plattform zur Öffentlichkeitsbeteiligung entwickelt. Interessierte Northeimer Bürgerinnen und Bürger haben ab sofort die Möglichkeit, sich unter  https://beteiligungsportal.northeim.de/ über den Wettbewerb grundsätzlich zu informieren, an einer Befragung zu Potenzialen und zukünftiger Gestaltung des Münsterplatzes teilzunehmen und auch ihre Anregungen und Kritik zu konkreten Punkten auf einer virtuellen Karte des Platzes zu markieren. Zudem können allgemeine Gedanken auf der Pinnwand mit anderen geteilt werden. Konstruktive Kritik und Ideen können dabei sowohl für den Münsterplatz im engeren Sinne als auch für die angrenzenden Bereiche (wie im Plan dargestellt) eingebracht werden. Auch ein Kommentieren der Anregungen anderer Nutzer ist möglich. Mit Fotos und Bildmaterial in unterschiedlichen Formaten können Sie Ihre Erläuterung zusätzlich ergänzen.

Umfassende Möglichkeiten

So bieten sich nicht nur für die Nutzer selbst umfassende Möglichkeiten, ihre Ansichten, Ideen und Vorschläge detailliert anzubringen und sich damit direkt und basisdemokratisch im Internet am Prozess der Ideenfindung für Northeims gute Stube zu beteiligen. Auch die Stadt als Ausloberin des Wettbewerbs, die Kommunalpolitik und die Teilnehmer des Wettbewerbes selbst haben die Möglichkeiten, sich in „Echtzeit“ über die Entwicklungen der öffentlichen Meinung zum Münsterplatz zu informieren und darauf zu reagieren.
Doch damit nicht genug. Sofern die Plattform die erhoffte Akzeptanz und positive Resonanz erfährt, möchte die Stadt in Zukunft von den sich hier bietenden Möglichkeiten der Beteiligung auch zu anderen Anlässen Gebrauch machen. Denkbar wäre beispielsweise eine verstärkte Einbindung der Öffentlichkeit bei weiteren Gestaltungsfragen im Rahmen der Stadtsanierung aber auch darüber hinaus. Der möglichen Themenbandbreite sind hierbei kaum Grenzen gesetzt.
Auch die politische Meinungsbildung und Entscheidungsfindung könnte mit diesem Instrument zumindest in weiten Teilen zukünftig unterstützt, Prozesse der städtischen Entwicklung künftig schneller und einfacher auf eine breitere demokratische Basis gestützt werden.

Online-Plattformen sind absolut nicht Ihr Ding? Mit dem PC stehen Sie auf Kriegsfuß? Ganz egal aus welchen Gründen Sie nicht an der Onlinebeteiligung teilnehmen können oder wollen: Ihre Beteiligung ist uns trotzdem wichtig! Vielleicht denken Sie eine E-Mail sagt es besser aus, im Telefonat können Sie besser erklären worum es geht oder nichts beschreibt die Situation besser als eine Notiz auf der Rückseite eines Kassenbons? Alle Informationen sind wertvoll. Sie können daher auch direkt mit der Stabstelle Städtebauförderung Kontakt aufnehmen. Andreas Vieweg (05551 – 966 338 oder ) und Andreas Krause-Hedenus (05551 – 966 334 oder ) sind Ihre Ansprechpartner in der Stabsstelle Städtebauförderung im Rathaus, die gerne Anregungen und Ideen entgegennehmen sowie Fragen zur Plattform und deren Nutzung beantworten, aber auch auf Wunsch bei Bedarf Eintragungen für einzelne interessierte Nutzer vornehmen werden.

Anlagen:
Luftbild/Karte Betrachtungs- und Wettbewerbsgebiet (gem. Beschlussvorlage)