Zu diesem Thema hat die Stadt Northeim in der Stadthalle Northeim eine Informationsveranstaltung durchgeführt. Eingeladen waren Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister, Ortsvertretungen und Ratsmitglieder. Als Fachreferent war Konstantin Mennecke vom Bevölkerungsschutz des Landkreises Northeim vor Ort. Er erklärte die NAP und gab Hinweise zur Vorsorge.
In einem ersten Schritt werden die Ortschaften mit Satellitentelefonen und einer Grundausstattung ausgerüstet. Die Abteilung Bürgerdienste der Stadt Northeim hat diese Ausstattung vorgestellt. Bei der Übergabe erfolgt auch eine technische Einweisung und ein Textlauf. Ziel ist, dass die NAP bei Großschadenslagen, Stromausfällen oder Hochwasser auch ohne Strom und Mobilfunknetz miteinander kommunizieren können. Außerdem können Notrufe abgesetzt, Informationen weitergegeben und erste Hilfe geleistet werden.
„Die NAP sind kein Krisenstab und keine Evakuierungsstation, sondern eine zentrale Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger im Krisenfall“, sagt Bürgermeister Simon Hartmann.
Damit die NAP funktionieren, müssen auch die Helferinnen und Helfer vorbereitet sein. Dazu hat Konstantin Mennecke informiert. Wichtig sei ein eigener Vorrat an Lebensmitteln, einige grundlegende Sicherheitsgegenstände und das Wissen, wie man sich im Ernstfall richtig verhält. Eine Broschüre des Bundes, die auch vom Landkreis und der Stadt verteilt wird, gibt dazu praktische Hinweise.
In den Ortschaften werden die NAP bei Bedarf in Dorfgemeinschaftshäusern, Sporthallen oder Mehrzweckhallen eingerichtet. In der Kernstadt sind drei Standorte vorgesehen: das Rathaus, die Halle der Astrid-Lindgren-Schule und die Martin-Luther-Schule. Eine gemeinsame Broschüre von Stadt und Landkreis informiert darüber. Sie erklärt auch, wann ein NAP eingerichtet wird. Das ist zum Beispiel bei länger andauernden Stromausfällen, bei schweren Unwettern, beim Ausfall des Telefonnetzes oder bei Problemen mit der Trinkwasserversorgung der Fall.
Der Aufbau der NAP in den Ortschaften und in der Kernstadt ist ein laufender Prozess. Die Stadt Northeim wird diesen in den kommenden Wochen und Monaten weiter begleiten und umsetzen. Weitere Informationsveranstaltungen für Ehrenamtliche sind geplant.




