Ein Dorftreff für Lagershausen

Die Umsetzung des Wunsches des Ortsrates und vieler Vereine der Ortschaft Lagershausen einen Dorftreff zu bekommen, rückt näher.

Das Bild zeigt von links: Horst Kantak, Karl-Heinz Heere, Angela Renneberg, Hubert Alexander, Ralf Schäfer, Bürgermeister Simon Hartmann, Rita Kantak, Wilfried Wrede

von links: Horst Kantak, Karl-Heinz Heere, Angela Renneberg, Hubert Alexander, Ralf Schäfer, Bürgermeister Simon Hartmann, Rita Kantak, Wilfried Wrede

Die Einwohnerinnen und Einwohner der Ortschaft Lagershausen haben Bürgermeister Simon Hartmann und dem Rat der Stadt Northeim am 10.10.2019 eine Unterschriftenliste überreicht mit der die Einwohnerinnen und Einwohner der Ortschaft Lagershausen ihre Forderung nach einem Ortstreff bekräftigen und darum bitten, finanzielle Mittel für den Dorftreff in den Haushalt der Stadt Northeim aufzunehmen.

Seit 2017 besteht der Wunsch der Ortschaft, bislang wurden die Mittel aufgrund der Vielzahl der investiven Maßnahmen und der Restriktionen des Zukunftsvertrages nicht zur Verfügung gestellt. Nun zeichnet sich auf Vorschlag von Bürgermeister Simon Hartmann ein konkreter Weg zur Realisierung ab, der in der Ortschaft Unterstützung findet.

Für die Jahre 2020 und 2021 sollen nun Haushaltsmittel eingeplant werden, damit durch einen schrittweisen Umbau im dortigen Kindergarten ein Treffpunkt für die Einwohnerinnen und Einwohner der Ortschaft Lagershausen geschaffen werden kann. Einen öffentlichen Ort für das dörfliche Miteinander und das Vereinsleben wie in anderen Ortschaften gibt es bisher in Lagershausen nicht.

Bürgermeister Simon Hartmann: „Mein Ziel ist es, gemeinsam mit den Ortsräten und Vereinen für lebendige und zukunftsfähige Dörfer zu sorgen. Daher unterstütze ich den Vorschlag zur Errichtung eines Dorftreffs. Deshalb schlage ich dem Rat vor, Haushaltsmittel vorzusehen. Ich danke dem Ortsrat und den örtlichen Vereinen für das Engagement. Besonders freut mich, dass sich Ortsrat und Vereine bereit erklärt haben, mit Eigenleistungen zum Umbau beizutragen. Das erhöht die Realisierungschancen weiter.“

Eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern der Ortschaft, den Vereinen und der Stadtverwaltung wird sich dem Projekt annehmen und nach der Genehmigung des Haushalts die Pläne weiter konkretisieren und mögliche Eigenleistungen erörtern. Die spätere Betreuung des Dorftreffs soll aus der Ortschaft heraus durch einen Verein erfolgen.