„Wenn Farben erzählen“ – Bilder von Klara Fiedler ab dem 11. Oktober im Heimatmuseum Northeim

Stellen Sie sich vor, Farben könnten sprechen. Was würden sie uns erzählen? Diese Frage beantwortet die neue Bilderausstellung von Dr. Klara Fiedler aus Angerstein im Heimatmuseum in Northeim. Sie startet am 11. Oktober um 16 Uhr mit der Eröffnung durch Northeims Bürgermeister Simon Hartmann, einem Grußwort von Susanne Glombitza, Bürgermeisterin von Nörten-Hardenberg und einer Einführung von der Künstlerin selbst. Die Ausstellung läuft bis zum 20. Dezember 2026.

Klara Fiedler malt seit ihrer Jugend, seit über 30 Jahren regelmäßig. Vorangegangenen Ausstellungen fanden in Göttingen, Hannover, Berlin und Frankreich statt. Aktuell ist noch eine Ausstellung im Rathaus in Nörten-Hardenberg zu sehen. 

Die Gemälde der Künstlerin führen ein Gespräch mit ihren Betrachterinnen und Betrachtern und regen zum Nachdenken an. Die Farben sind Ausdruck ihrer künstlerischen Vision. In den Geschichten auf den Leinwänden geht es um Menschen mit ihren Gefühlen und Emotionen und insbesondere aber auch um die Schönheit der Natur, die erhalten werden muss. Ihre Werke bieten einen Einblick in ihre persönliche Reise und fesseln gleichzeitig durch ihre künstlerische Brillanz.
Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Heimatmuseums zu sehen. Der Eintritt ist kostenfrei. 

Zur Person:

Klara Fiedler ist 1951 in Nörten-Hardenberg geboren, nach dem Abitur im Mai 1971 an der Richenza-Schule (damals Gymnasium für Mädchen in Northeim) hat sie ab dem Wintersemester 1971 bis Oktober 1977 ihr Medizinstudium an der Freien Universität Berlin absolviert. Ab Februar 1978 folgte die Weiterbildung zur Ärztin für Innere Medizin an drei Allgemeinen Krankenhäusern (St. Georg, Barmbek und Eilbek) in Hamburg bis November 1985.

Ab April 1987 war sie Leiterin der Sozialmedizinischen Untersuchungsstelle der Landesversicherungsanstalt Hannover in Göttingen.

Klara Fiedler ist verheiratet und Mutter von drei Kindern und Oma einer Enkelin. Seit der Jugend interessiert sie sich für die Malerei. In den 1980er Jahren als Assistenzärztin nahm sie Unterricht im Aquarellmalen, einige Jahre beschäftigte sie sich auch mit der anthroposophischen Malerei unter Leitung von Frau Dagmar Funke in Hamburg.  Seit den 90er Jahren nahm sie Unterricht bei Jan Goossens, in den letzten Jahren malten beide häufig in privat/freundschaftlicher Atmosphäre bis zu seinem Tod im November 2004.

Seit Jahrzehnten beschäftigt sich Klara Fiedler neben Blumen- und Landschaftsmalerei auch mit Porträtmalen.

Seit August 2002 nimmt sie regelmäßig Privatunterricht (Kunstwerkstatt und Aktmalerei) bei Renate Bethmann, welche ihre Malerei stark beeinflusst hat.