Wahlhelferinnen und Wahlhelfer ermöglichen den demokratischen Prozess zur Kommunalwahl am 13. September 2026

Am Sonntag, 13. September 2026, finden in Niedersachsen die Kommunalwahlen statt. Auch in Northeim werden dafür wieder viele Menschen gebraucht, die im Hintergrund Verantwortung übernehmen. Die Stadt Northeim ruft deshalb erneut dazu auf, sich als Wahlhelferin oder Wahlhelfer zu melden.

Wer bei einer Wahl hilft, kann Demokratie hautnah miterleben und macht sie überhaupt erst möglich. Es braucht Menschen, die sich engagieren, Stimmen auszählen und diese wichtige Aufgabe übernehmen“, sagt Sophie Kälz von den Bürgerdiensten der Stadt Northeim. Dabei ist das Engagement bunt gemischt. „Viele Menschen stellen sich wiederholt als Wahlhelferin oder Wahlhelfer zur Verfügung, einige lassen sich zum ersten Mal auf dieses Ehrenamt ein“, sagt Kälz.

Insgesamt sucht die Stadt Northeim mehr als 250 freiwillige Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Eingesetzt werden sie in 28 Wahlbezirken im Stadtgebiet sowie in sechs Briefwahlbezirken. Ein Wahlvorstand besteht jeweils aus acht Personen. Niemand muss diese Aufgabe ohne Vorbereitung übernehmen. Vor dem Wahltag gibt es eine kurze Schulung und Einführung in die Abläufe. Außerdem stehen erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung unterstützend zur Seite.

Die Aufgaben sind wichtig, aber gut zu bewältigen. Wahlhelferinnen und Wahlhelfer begleiten den Ablauf im Wahllokal, prüfen die Wahlberechtigung, geben Stimmzettel aus, achten auf die ordnungsgemäße Durchführung und zählen nach Schließung der Wahllokale die Stimmen aus. Bei der Briefwahl unterstützen sie die Auszählung der eingegangenen Wahlbriefe. Damit tragen sie direkt dazu bei, dass die Wahl korrekt, transparent und verlässlich durchgeführt werden kann.

Mitmachen können Personen, die Deutsche oder Bürgerinnen und Bürger eines anderen EU-Mitgliedstaates sind. Sie müssen mindestens 16 Jahre alt sein, seit mindestens drei Monaten in Northeim wohnen und dürfen nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sein. Außerdem dürfen sie nicht selbst zur Wahl stehen und nicht als Vertrauensperson für einen Wahlvorschlag benannt sein.

Für den Einsatz wird ein Erfrischungsgeld Euro gezahlt. Wünsche zum Einsatzort, zum Beispiel im Wahllokal oder bei der Auszählung der Briefwahl, können nach Möglichkeit berücksichtigt werden. Wichtig: Neben der Hauptwahl am 13. September ist bei bestimmten Ergebnissen eine Stichwahl notwendig. Diese erfolgt am 27. September, auch dann kommen die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer zum Einsatz. 

Interessierte wenden sich per E-Mail an wahlen(at)northeim.de. Eine Anmeldung ist auch per Post an die Stadt Northeim, 1.3 Wahlen, Scharnhorstplatz 1, 37154 Northeim, möglich. Zusätzlich steht das Serviceportal der Stadt Northeim für die Anmeldung zur Verfügung. Wichtig sind der vollständige Name und die Anschrift.

Wahlen leben davon, dass Menschen ihre Stimme abgeben. Sie funktionieren aber nur, wenn andere bereit sind, diesen demokratischen Prozess zu ermöglichen. Die Stadt Northeim dankt allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich für diese Aufgabe melden.