Nach Pressemitteilung der Stadtwerke Northeim GmbH galt es im vergangenen Jahr zunächst, das Grundstück für die neue Nutzung herzurichten. Heute befindet sich dort eine Photovoltaik-Freiflächenanlage mit 1.626 PV-Modulen in aufgeständerter Bauweise und einer Gesamtleistung von 999 kWp. Dadurch können jährlich annähernd 1 Million Kilowattstunden (kWh) Strom produziert werden – rechnerisch ausreichend, um rund 260 durchschnittliche Einfamilienhaushalte mit Solarstrom zu versorgen. Gleichzeitig lassen sich durch die Anlage jedes Jahr etwa 370 Tonnen CO2 einsparen.
Über eine eigens errichtete Trafostation wird der erzeugte Strom in das örtliche Stromnetz der Stadtwerke Northeim (SWN) eingespeist.
Geplant und errichtet wurde die Anlage durch die Raiffeisenvolt GmbH aus Meschede in Nordrhein-Westfalen. Bauherrin und Betreiberin ist die 2024 gegründete NOM Solar Sülbendweg GmbH & Co. KG aus Northeim. Die Gesellschaft hat den Zweck, nachhaltigen Strom aus Sonnenkraft vor Ort zu erzeugen und damit einen Beitrag zur lokalen Energiewende in Northeim zu leisten.
Hauptanteilseigner der „NOM Solar Sülbendweg“ sind die Stadtwerke Northeim. Die verbleibenden Anteile von 20 Prozent halten die Eheleute Hannelore und Heinz Koch aus der Northeimer Ortschaft Höckelheim.
Nach dem Baubeginn im Sommer 2025 wurde die Photovoltaikanlage bereits im März dieses Jahres in Betrieb genommen.
In Anbetracht der bislang erfolgreichen Umsetzung des Projekts richten die Verantwortlichen den Blick bereits auf die nächsten Schritte. Gemeinsam streben die Eheleute Koch und die Stadtwerke Northeim an, auf dem Grundstück eine zweite Ausbaustufe zu realisieren.
In diesen Tagen machte sich auch Jörg Dodenhöft von der Stadtverwaltung Northeim ein Bild davon, wie aus einer bislang ungenutzten Fläche ein zukunftsorientiertes Energieprojekt in der Stadt Northeim entstanden ist. Bei einem Rundgang über die Anlage erläuterten die Gesellschafter die Leistungsfähigkeit der Freiflächen-Photovoltaikanlage. Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Anlage einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende vor Ort leistet. Sie zeigten sich zuversichtlich, die künftigen Herausforderungen gemeinsam zu meistern und den Ausbau erneuerbarer Energien in der Region konsequent weiter voranzutreiben.

