Als Teil der Sanierung haben bereits im vergangenen Jahr Grünpflegearbeiten in einzelnen Abschnitten der Mauer stattgefunden. Diese dienen zum einen dazu, das rund 800 Jahre alte Bauwerk sichtbar optisch hervorzuheben und baulich zu sichern. Zum anderen waren diese Arbeiten notwendig, um dem Gutachter einen freien Zugang zu ermöglichen.
Dieser hat die Aufgabe, ein Schadensgutachten anzufertigen und so einen genauen Überblick über den aktuellen Zustand des historischen Bauwerks zu bekommen. Das Ergebnis soll im Frühsommer vorliegen und dem Rat der Stadt Northeim vorgestellt werden. Bis das umfangreiche Gutachten vorliegt, wird der Denkmalschützer der Stadt Northeim, René Piehl, dem Innenstadtausschuss am 18. über den aktuellen Zustand der Stadtmauer und die weiteren Sanierungspläne berichten. Ziel ist, im Sommer die Sanierungsarbeiten auszuschreiben und im Herbst mit den ersten Arbeiten zu beginnen.
Wer sich weiter informieren möchte, findet auf dem YouTube-Kanal der Stadt Northeim ein Video, in dem Denkmalpfleger Piehl gemeinsam mit einem seiner Vorgänger, Karl-Heinz-Retting, bei einem Spaziergang entlang der Mauer über die Herausforderungen früherer und der aktuellen Sanierung sprechen.

