Die Arbeiten werden vom Stadtforstamt Moringen betreut und von einer Forstfachfirma unter Einsatz moderner Technik so schonend wie möglich durchgeführt. Das geerntete Holz wird anschließend verkauft und dem holzverarbeitenden Gewerbe zugeführt. So wird ein volkswirtschaftlich enorm wichtiger Rohstoff bereitgestellt und es werden Einnahmen erzielt, mit denen SchadfIächen im Northeimer Stadtwald wieder aufgeforstet und Wege sowie Erholungseinrichtungen instandgehalten werden können.
In dieser Zeit kann es zur Sperrung von Waldwegen kommen. Waldbesucher werden dringend gebeten, sich an die Absperrungen zu halten, da durch die Fällarbeiten und die Maschinen Lebensgefahr besteht.
Falls es zu Schäden an den Waldwegen kommt, werden diese im Laufe des Frühjahrs/
Frühsommers, sobald es die Witterung erlaubt, wieder instandgesetzt.
Link zur Kartendarstellung:
https://www.google.com/maps/d/edit?mid=1zTajg8zcVkuNYZlh-iGrMvi7PRmw-
Zo&usp=sharing
Kurzzusammenfassung Eschentriebsterben:
Das Eschentriebsterben ist eine europaweite Pilzerkrankung, verursacht durch den eingeschleppten Pilz Hymenoscyphus fraxineus (Falsches Weißes Stängelbecherchen). Über 90 % der Eschenbestände sind betroffen, was zu welken Blättern, absterbenden Trieben, Kronenverlichtung und oft zum Absterben der Bäume führt. Es gibt keine direkten Gegenmittel. Fast immer treten als Sekundärschäden Fäulen im Wurzelbereich und am Stammfuß auf.
Wichtige Fakten zum Eschentriebsterben:
Ursache: Der aus Ostasien stammende Schlauchpilz Hymenoscyphus fraxineus.
Symptome: Verwelkende Blätter, Rindennekrosen (insbesondere am Stammfuß),
absterbende Triebe und lichte Kronen.
Ausbreitung: Sporen werden über die Luft verbreitet, oft beginnend im Sommer.
Folgen: Die Krankheit führt meist innerhalb weniger Jahre zum Absterben der
Bäume, was zu erheblichen Sicherheitsrisiken (abbrechende Äste, Sturzgefahr)
führt.
Resistenz: Ein sehr geringer Prozentsatz der Eschen zeigt natürliche Resistenzen,
die forstwirtschaftlich gefördert werden.
Verbreitung: Nahezu flächendeckendes Auftreten in vielen Teilen Europas,
insbesondere in feuchten Waldgebieten.

