Der Gemeindewahlausschuss der Stadt Northeim hat am Dienstag das Wahlergebnis offiziell festgestellt und an den Landkreis übermittelt. Der Kreiswahlausschuss wird am kommenden Freitag tagen und das Ergebnis endgültig feststellen. Erst im Anschluss ist es möglich, die Briefwahlunterlagen auszustellen.
Diese können mit den vorhandenen Wahlbenachrichtigungen auf dem Postweg beantragt werden. Alternativ können die Unterlagen direkt im Briefwahlbüro im Rathaus Northeim, Scharnhorstplatz 1, beantragt und die Stimmen vor Ort abgegeben werden. Dies ist bereits am Samstag, 19. September, und Sonntag, 20. September, jeweils in der Zeit von 9 Uhr bis 16 Uhr erstmals möglich. Im Anschluss hat das Briefwahlbüro werktags zu den Öffnungszeiten des Rathauses geöffnet: Montag bis Donnerstag von 7:30 Uhr bis 16 Uhr und Freitag von 7:30 Uhr bis 13 Uhr.
„Aufgrund der knappen Zeit bis zur Stichwahl am 27. September empfehlen wir, im Falle einer Briefwahl direkt im Rathaus vorbeizukommen und dort die Stimme abzugeben“, sagt Gemeindewahlleiter Jörg Dodenhöft. Schon jetzt zeichnet sich ein erneut großes Interesse an der Briefwahl ab. Zur Kommunalwahl haben allein im Stadtgebiet Northeim rund 4.700 Wählerinnen und Wähler von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht. „Eine Beteiligung in dieser Größenordnung hat es bisher noch nicht gegeben“, so Dodenhöft. „Auch jetzt ist bereits spürbar, dass großes Interesse an der Stichwahl per Brief besteht. Erste Anfragen haben uns schon erreicht.“
Wer die Unterlagen auf dem Postweg beantragt, um die Wahlunterlagen in Ruhe zu Hause auszufüllen, kann dies ab sofort mit den bisherigen Wahlbenachrichtigungen tun. Nach der endgültigen Feststellung des Wahlergebnisses werden die Wahlzettel ab Anfang kommender Woche an die Wählerinnen und Wähler versendet.

