Ausgearbeitet wurde das Szenario von Stadtbrandmeister Nils Franke, Marcel Benning und Bühles stellvertretendem Ortsbrandmeister Jan-Luca Schmidt. Das Wohnhaus wurde vom Eigentümer für die Übung zur Verfügung gestellt. Feuerwerk und Nebelmaschinen simulierten ein echtes Feuer. So war es den Einsatzkräften möglich, unter realen Bedingungen zu proben.
Beteiligt an der Übung waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Bühle, Sudheim, Northeim, Berwartshausen, Hollenstedt und Hillerse sowie ein spezieller Schlauchwagen aus Moringen. Schwerpunkte der Übung waren laut Stadtbrandmeister Nils Franke vor allem die Wasserversorgung innerhalb der Ortschaft Bühle sowie die Einsatzstellenhygiene durch die Ortsfeuerwehren Berwartshausen und Hollenstedt. Diese kümmern sich darum, dass die Träger von Atemschutzgeräten nach ihrem Einsatz von giftigem Rauch gereinigt und neu eingekleidet werden. Unterstützt wurde die Feuerwehr durch einen Fachberater des Technischen Hilfswerks (THW) und einen Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes. Außerdem waren Übungsbeobachter der Kreisfeuerwehr Northeim anwesend, sowie Mario Mirth für die Abteilung Ordnungsdienste der Stadt Northeim und Bürgermeister Simon Hartmann.
Solche Alarmübungen sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung der ehrenamtlichen Rettungskräfte. Nur unter realistischen Bedingungen ist es möglich, lebenswichtige Abläufe zu proben und im Ernstfall abrufen zu können. „Wir sind mit dem Übungsverlauf sehr zufrieden und haben wichtige Erkenntnisse gewonnen. Die Feuerwehren der Stadt Northeim haben gezeigt, dass sie jederzeit bereit sind, Menschenleben zu retten“, sagt Stadtbrandmeister Franke. „Wir danken insbesondere dem Eigentümer des Wohnhauses, der uns diese Übung ermöglicht hat.“ Der Dank gilt außerdem den ehrenamtlichen Einsatzkräften, die täglich bereit sind, ihre Freizeit für die Sicherheit der Menschen in Northeim zur Verfügung zu stellen.



