Am Dienstagmorgen wurde die Straße von Bürgermeister Simon Hartmann gemeinsam mit den Baubeteiligten offiziell eröffnet. Vor Ort waren unter anderem Vertreter der Landesstraßenbauverwaltung, des Eigenbetriebs Abwasserbeseitigung, und der ausführenden Firmen. „Es ist ein gutes Gefühl, am Ende der Baumaßnahme hier zu stehen“, sagte Bürgermeister Simon Hartmann bei der Eröffnung. Er machte deutlich, dass die Sperrung für viele Menschen spürbar war. „Natürlich dauert so eine Baumaßnahme lange, gefühlt noch länger, weil es eine so wichtige Verkehrsachse ist. Da muss man sich nichts vormachen.“
Die Maßnahme war notwendig, um die Fahrbahnoberfläche zu sanieren und zugleich wichtige Arbeiten im Untergrund umzusetzen. Nach Jahrzehnten wurden in diesem Bereich die Kanalisation und Versorgungsleitungen erneuert. Davon profitieren vor allem die Anliegerinnen und Anlieger direkt. Hartmann betonte, dass es nicht nur um eine neue Fahrbahndecke gegangen sei. „Wesentlich ist, was im Untergrund passiert. Damit ist auch eine langfristige Verbesserung der Kanalsituation in der Stadt verbunden.“
Im Kreuzungsbereich wurden rund 2.700 Quadratmeter Fläche bearbeitet. Dabei wurden unter anderem der Regenwasserkanal erneuert, der Schmutzwasserkanal saniert, Straßenabläufe erneuert, Bordsteine ergänzt und ausgetauscht sowie Geh- und Radwegflächen angepasst. Anschließend wurde die Fahrbahn im Vollausbau mit einem neuen Asphaltaufbau hergestellt.
Die Arbeiten waren mit erheblichen Einschränkungen verbunden. Besonders für Gewerbetreibende, Anliegerinnen und Anlieger sowie den täglichen Verkehr bedeutete die Vollsperrung Umwege und zusätzlichen Aufwand. Während der Bauzeit wurde die Verkehrsführung mehrfach angepasst, um Erreichbarkeiten zu verbessern und Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.
Die Stadt Northeim nutzte die Sperrung außerdem, um weitere Arbeiten im Umfeld umzusetzen. Dazu gehörten die Umgestaltung der Beete im Straßenraum und eine gründliche Reinigung des Trogs. Bürgermeister Simon Hartmann dankte allen Beteiligten ausdrücklich für die Zusammenarbeit. Sein Dank galt unter anderem dem Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung, dem städtischen Infrastrukturmanagement, der Landesstraßenbauverwaltung, den Stadtwerken Northeim, den ausführenden Firmen, der Verkehrssicherung sowie den beteiligten Stellen in der Verwaltung. „Das Ergebnis kann sich sehr gut sehen lassen“, sagte Hartmann.
Weiterhin gesperrt bleibt die Bahnhofstraße in Richtung Innenstadt. Dort werden die Erneuerung der Kanalisation und Versorgungsleitungen sowie neuer Fahrt- und Gehwege fortgesetzt. Die Arbeiten sind Teil eines gemeinsamen Infrastrukturprojekts der Stadt Northeim, der Stadtwerke Northeim (SWN), des Eigenbetriebs Abwasser Northeim (EBA) und der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Ziel ist die nachhaltige Erneuerung der Kanal- und Versorgungsleitungen sowie die Sicherstellung einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur.




