Ziel der Beratung ist es, mehr über die Herkunft, das Alter und die mögliche Bedeutung solcher Gegenstände herauszufinden und bisher vergessene Schätze ans Tageslicht zu fördern.
Im Mittelpunkt der Beratung steht die wissenschaftliche und geschichtliche Einordnung der Objekte. Denn viele Dinge, die heute unbeachtet in Kellern und auf Dachböden liegen, können einen kulturellen oder historischen Wert haben. Im Anschluss sollen diese besonderen Funde im Museum sichtbar gemacht werden. Bürgermeister Simon Hartmann unterstützt die Aktion. „Da wird sicherlich der eine oder andere Schatz dabei sein, von dem wir heute noch nichts wissen.“
Entstanden ist die Idee im Austausch zwischen Dr. Stefan Teuber und dem Northeimer Fabio Peter. Peter hatte auf einem Flohmarkt in Berlin unter anderem eine römische Amphore erworben und sich anschließend an den Museumsleiter gewandt, um mehr über das Objekt zu erfahren. Aus diesem Gespräch entstand die Idee, auch anderen Menschen eine solche Beratung anzubieten.
Die Amphore ist inzwischen eines der ersten Exponate in der neuen „Vitrine für besondere historische Funde“ im Heimatmuseum. Dort sollen künftig alle zwei bis drei Monate ausgewählte Objekte aus Northeim und Umgebung gezeigt werden. Ein lokaler Bezug ist wünschenswert, aber nicht zwingend erforderlich. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer möchte, kann bereits vorab Fotos der Fundsachen an teuber@northeimn.de senden. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Schätze auf dem Dachboden: Erste Fundberatung im Heimatmuseum der Stadt Northeim am 18. Juli
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