Sie stellt darüber hinaus klar, dass die Naturschutzbehörde des Landkreises Northeim bereits in der Sache informiert ist und ein umfangreicher Austausch zum Schutz der Natur dazu bereits stattgefunden hat und weiterhin stattfindet.
Die Kommunalaufsicht stellt fest, dass Grundsatzentscheidungen zur Auslichtung des Baumbestands bereits in öffentlichen Ratssitzungen stattgefunden haben. So zur Ratssitzung am 18. Juni und im Sanierungsbeirat der Stadt Northeim am 11. August. Nach Einschätzung der Kommunalaufsicht war damit eine ausreichende Beteiligung der Öffentlichkeit gegeben. Entsprechende Entscheidungen mit ausschreibungsrelevantem Inhalt sind demnach grundsätzlich nicht öffentlich zu behandeln.
Somit war die Beratung im nichtöffentlichen Verwaltungsausschuss richtig und angemessen. Zudem sind Zweifel an der Förderfähigkeit dieser Maßnahme unerheblich, da sie in die Zuständigkeit der Stadt Northeim fällt.
Das Vorhaben, die Wallanlangen und die Innenstadt insgesamt aufzuwerten, ist aus Sicht der Stadt Northeim weiterhin ein Gemeinschaftsprojekt im Sinne der Bürgerinnen und Bürger. Es ist daher unbedingt notwendig, jede Entwicklung im öffentlichen Diskurs darzulegen. Dies ist bereits in der Vergangenheit durch zahlreiche Beteiligungsformate geschehen, die wichtige Impulse aus der Bürgerschaft in die weiteren Planungen eingebracht haben. Dieser Ansatz wird auch in Zukunft fortgesetzt und durch die Einschätzungen verschiedener Experten ergänzt.

