Nach einem Empfang im Heimatmuseum durch den stellvertretenden Bürgermeister Holger Lambrecht und den Vorsitzenden der Historischen Kommission, Professor Dr. Dr. Ralph Wrobel, besichtigten die Besucherinnen und Besucher das Neustädter Heimatzimmer.
Im Anschluss fand eine Kranzniederlegung am Georg-Scharfenberg-Platz statt. Ratsmitglied Hans Harer hob in seiner Ansprache die Bedeutung der Patenschaft in Zusammenhang mit der Partnerschaft zu Prudnik in Polen und dem Solidaritäts-Partner Nadwirna in der Ukraine hervor.
Durch den Leiter des Museums und Archivs, Dr. Stefan Teuber, wurde über die Thematik „Das Neustädter Zimmer im Heimatmuseum Northeim: Relikt von gestern oder attraktiver Ort der Erinnerung?“ referiert und anschließend diskutiert. Als Ergebnis der Diskussion bleibt festzuhalten, dass vor allem die kleinen Orte der Erinnerung auch als Mahnung erhalten bleiben sollten und Themen wie Flucht und Vertreibung vor allem den jüngeren Generationen weiterhin in verschiedenen Formaten nähergebracht werden sollte.
Einem der letzten Zeitzeugen, Herbert Schindler, wurde die silberne Ehrennadel der Bundesheimatgruppe überreicht. Schindler, 95 Jahre alt, überreichte der Stadt Northeim u.a. ein Gästebuch der Bundesheimatgruppe und ein Sterbebuch der St. Michaeliskirche Pfarrei Neustadt zur Verwendung im Heimatzimmer.
Die Beteiligten sind sich abschließend einig, dass die erfolgreiche Zusammenarbeit der Bundesheimatgruppe Neustadt, der Historischen Kommission und der Stadt Northeim in zwei Jahren wieder mit einem Treffen in Northeim im Rahmen der Patenschaft fortgesetzt werden soll.
Die Treffen fanden bis zum Jahr 2018 im zweijährigen Rhythmus an Pfingsten mit tausenden Teilnehmenden in Northeim statt. Zwischenzeitlich wurde sich darauf verständigt, die Treffen alle zwei Jahre gemeinsam mit den Jahreshauptversammlungen der Historischen Kommission zusammenzulegen.
Das 35. Bundestreffen des Heimatkreises Neustadt in Northeim will erinnern und warnen
Meldung vom

