Bildnachlese - Vorlesewettbewerb 2015

Ist das Vorlesen wirklich eine bedrohte Kulturtechnik?

Quelle: HALLO / Watermann

Beim Regionalentscheid des 56. Vorlesewettbewerbs bewiesen vierzehn Mädchen und Jungen des 6. Schuljahres, dass Vorlesen auch in unserer digitalen Welt ein fester Bestandteil der Kultur ist.

Als Schulsieger dieses außergewöhnlichen Wettbewerbs, trafen sie sich am 11. Februar 2015 im Medienzentrum der Stadt Northeim, um die beste Vorleserin oder den besten Vorleser aus Stadt und Landkreis Northeim zu küren.

Der traditionsreiche Vorlesewettbewerb wird seit 1959 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels durchgeführt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Nach den Grußworten des Bürgermeisters der Stadt Northeim, Hans-Erich Tannhäuser, starteten die Teilnehmer in die erste Runde, dem Vorlesen aus einem selbst ausgewählten Buch.

Vor Jury und Publikum sollte der Text allein mit der Stimme als Ausdrucksmittel zum Leben erweckt werden und etwa drei Minuten Lesedauer nicht überschreiten.

Während einer kurzen Pause konnten sich Akteure, Jury und Publikum bei Gebäck und Getränken für die zweite Runde stärken.

Im Anschluss mussten die Teilnehmer zwei Minuten aus einem unbekannten Buch lesen und obwohl die Zeit diesmal gestoppt wurde, ging es auch hier nicht um Schnelligkeit, sondern um sicheres und lebendiges Vorlesen. Gar nicht so einfach, wenn man den Text noch nie gelesen hat. Aber die Schulsieger bewiesen auch in dieser Runde erneut ihr Können.

Der Jury fiel die Entscheidung am Ende nicht leicht, doch es konnte nur einen Sieger geben.

Luis Kretzschmar, Goetheschule Gymnasium Einbeck wird unsere Region bei der dritten Etappe, dem Bezirksentscheid, vertreten.

Das Team vom Medienzentrum drückt ihm dafür schon mal die Daumen und freut sich schon auf den nächsten Regionalentscheid hier in Northeim.